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Tierpsychologie | Verhaltensprobleme der Katze

Gern möchte ich Ihnen helfen, die Welt aus den Augen Ihrer Katze zu sehen.

 

Grundsätzliche gilt: Je kürzer das Problem besteht und je genauer sich der Auslöser bestimmen lässt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Behandlung.


Tierpsychologin Berlin Brandenburg

Es ist für mich immer wieder aufs Neue wunderbar zu sehen, wie eine harmonische Beziehung zwischen dem Tier und dem Besitzer neu beginnt oder sich wieder einstellt, festigt und verbessert.



Der Aufwand einer Therapie lohnt sich immer und macht das Leben des Zwei- und Vierbeiners wieder lebenswerter.

 


Typische Verhaltensprobleme mit der Katze können sein:


Die Unsauberkeit:
Gehört zum häufigsten Verhaltensproblem der Katzen! Dies kann sich vor allem äußern, dass die Katze ihr Katzenklo nicht mehr benutzt. Sie uriniert und bzw. oder kotet auch oder ausschließlich außerhalb des Katzenklos z. B.: neben die Katzentoilette, in Schuhe, Schränke, Taschen, Badewanne, befüllte Wäschekörbe und Bettzeug. Für dieses Fehlverhalten lassen sich durch eine gründliche Anamnese und Beobachtung die Ursachen finden.

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Kratzmakieren
Kratzt Ihre Katze z. B. am Türpfosten, am Sofa, am Sessel, an den Tapeten, Teppichen oder baumelt sie in Ihren Gardinen? Aus Katzensicht ist das ein ganz normales Verhalten. Gemeinsam können wir Möglichkeiten für alternative Katzenstellen finden und der Katze Step by Step beibringen, wo das Kratzen zukünftig erwünscht bzw. nicht erwünscht ist.

Harnmarkieren
Harnmarkieren ist nicht gleich Unsauberkeit und muss davon abgrenzt werden.
Grundsätzlich ist Harnmarkieren ein natürliches Verhalten, egal ob weiblich, männlich, kastriert oder unkastriert. Die Wahrscheinlichkeit des Harnmarkierens ist bei unkastrierten geschlechtsreifen Katern sowie von unkastrierten Katzen während der Rolligkeit am größten. Jedoch markieren auch noch ca. fünf Prozent der kastrierten Katzen und zehn Prozent der kastrierten Kater.


Tierpsychologin Berlin Brandenburg

Wie erkenne ich das Harnmarkieren?

Beim Markieren steht der Schwanz der Katze kerzengerade und zittert leicht, die Hinterbeine sind durchgedrückt und die Katze füßelt auf der Stelle. Der Harn wird horizontal oder leicht nach oben abgespritzt. Das bedeutet, der Katzenbesitzer findet bespritzte Stellen an der Wand, an Schränken, an den Türpfosten, Sofa etc. vor.




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Aggressivität gegenüber einer neuen Katze
Katzen sind sehr individuell. Sie können sehr gesellig sein und eine andere Katzen als Bereicherung ihres Lebens ansehen sowie enge Bindungen und Freundschaften mit bestimmten Katzenindividuen eingehen.
Sie können sich aber auch entscheiden, andere Katzen als völlig überflüssig oder sogar als Belastung oder Bedrohung zu empfinden.

Wenn Sie über einen Einzug einer Katze nachdenken, ist es entscheidend, das passende Alter, Geschlecht, Persönlichkeit und Sozialisation sorgfältig auszuwählen.

Unwichtige Faktoren der Auswahl des Zuwachses sind die Fellfarbe und Niedlichkeit. Des Weiteren ist es von sehr großer Bedeutung, wie ich die neue Katze integriere. Verlaufen die ersten Zusammentreffen nicht richtig, kann eine Feindschaft fürs Leben besiegelt sein. Hier berate ich Sie sowohl vor dem und beim Erwerb der neuen Katze als auch bei der Zusammenführung mit denen schon im Haus lebenden anderen Tieren.


Aggressivität gegen Menschen
Die Aggressivität gegen Menschen kommt häufiger vor als man glaubt.
Anfangs wird dieses Problem von Katzenbesitzern nicht so ernst genommen. Doch hier ist dringender Therapiebedarf angezeigt, da diese Tiere leider oft unnötig im Tierheim landen oder eingeschläfert werden.
Hinweise sind: die Katze lauert Ihnen auf, bespringt Sie, beisst in Hände, Wade, Beine oder Gesicht. Katzenbisse sind eine unterschätzte Gefahr, die nicht nur Harmonie der gesamten Familie stören kann, sondern auch zu ernsthaften Entzündungen und Narben führten. Es handelt sich um ein Raubtiergebiss, mit diesem kann eine Katze mühelos eine Maus, einen Vogel, kleine Kaninchen etc. zerteilen.

Die spitzen Zähne können sich wie Injektionsnadeln tief in die Haut bohren und infektiöse Wunden verursachen. Bakterien kapseln sich in die schnell verschließenden Bisswunden ein und führen dort zu Entzündungen, Abszessen oder zur Blutvergiftung.

Bitte Katzenbisse stets sehr ernst nehmen und umgehend einen Arzt aufsuchen!

 

Typische „behandlungsbedürftige“ Ängste z. B. vor dem Besitzer/einem Familienmitglied, Zweitkatze, Hund, Trennung, vor lauten Geräuschen, neuen Gegenständen
Prinzipiell kann eine Katze vor so gut wie allem und jedem Angst entwickeln. Was Katzenbesitzer leider häufig nicht als Problem erkennen.
So ist die Angst vor dem Katzenkorb, die Autofahrt zum Tierarzt, in den Urlaub und vor Besuchern für den Besitzer „normal“. Da die Katze dieser Situation nur selten ausgesetzt ist, ertragen Sie den kurzen Stress mit ihrer Katze klaglos.

Tierpsychologin Berlin Brandenburg
Jedoch kann sich hier aus der Angst heraus eine Aggression entwickeln. Eine Therapie wäre dann umso langwieriger, aufwändiger und der Leidensweg von Katze und Besitzer unnötig.


Die Angst vor der Zweitkatze, dem Hund oder einem Familienmitglied bedeutet für den Katzenbesitzer oft eine große Belastung im Hausfrieden. Trennungsangst kommt bei Katzen selten vor. Sie kann entstehen, wenn Einzelkatzen sich eng an einen Besitzer binden und tagsüber allein sind.


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Probleme im Mehrkatzenhaushalt – „Katzenmobbing“

Mobbing unter Katzen ist weiter verbreitet als man annimmt. Für uns ist es nicht so offensichtlich, da es nicht notwendigerweise zu körperlichen Auseinandersetzungen kommen muss. Katzen sind Meister darin, Psychodruck auf Mitkatzen auszuüben, ohne dass der Besitzer dies merkt. Die „gemobbte“ Katze zieht sich oft immer mehr zurück, verkriecht sich für immer längere Zeit und wird ggf. unsauber oder anderweitig verhaltensauffällig.
Solche Verhaltensweisen deuten auf extreme Probleme im Miteinander der Katzen hin, hier sollte schnell therapeutisch und systematisch das Problem angegangen werden, bevor die Fronten so verhärtet sind, dass die Beziehung nicht mehr zu kitten ist und eine Katze die Gruppe verlassen müsste, damit wieder Ruhe einkehrt.


Woran erkenne ich, ob „gemobbt“ wird?

Leider oftmals gar nicht, bis eine Katze verhaltensauffällig wird. In der Regel gilt, je mehr Katzen im Haushalt, umso größer muss die Aufmerksamkeit des Halters sein, ob auch „wirklich“ alles in Harmonie ist.

Warnzeichen können sein:
Eine Katze liegt an der Katzentoilette und verwehrt den Zugang bzw. Ausgang der anderen Katze.
Die Katze liegt an der Türschwelle und verwehrt den Durchgang. Einer Ihrer Katze wird der Zugang zum Futter verwehrt oder erschwert Auflauern und Angreifen, ist normalerweise spielerisch, jedoch stundenlanges Angreifen ist jedoch bedenklich Die Opfer-Katze regiert mit defensiver Laut- und Körperkommunikation wie Fauchen oder Knurren. Je länger der Zeitraum des „Mobbens“ ist, um so mehr zeigen sie diese Reaktionen auch in harmlosen Situationen.

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Warum „mobben“ sich Katzen, die vorher gut miteinander auskamen?

Hier einige Beispiele von auslösenden Situationen des „Katzenmobbings“

• Kleinere „Unfälle“ (z. B.: ein Buch fällt auf die Katze, der Schwanz wird in der Tür eingeklemmt), die in Anwesenheit einer Katze geschehen, betrachtet die verunfallte Katze sehr oft als feindlich, weil sie den Schmerz, Schreck auf die unschuldige Katze projiziert durch die Fehlverknüpfung und in Folge dessen von nun an bekämpft.

• Eine Katze war einige Zeit aus der Gruppe entfernt, z. B. wegen eines Tierarztbesuches, war entlaufen, Urlaubsunterbringung oder ähnliches. Von Beginn an passten die Katzen nicht wirklich zusammen und durch einen zusätzlichen Stressfaktor, der berühmte Tropfen, wurde der bislang unter der Oberfläche brodelnde Konflikt aufbricht.

• Prozesse wie Krankheiten, Schmerzen, Alterungsprozess

 

Aufmerksam forderndes Verhalten durch dauerhaftes Miauen
Es kann ziemlich an den Nerven zerren und letztendlich ist es für den Besitzer/Familie und die Katze Stress. Das aufmerksam fordernde Verhalten kann sich durch ständiges Miauen zeigen z. B. weil die Katze in den Garten, immer wieder Essen oder ins Schlafzimmer will.

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Feline Selbstinduzierte Alopezie (FSA)
Exzessive Fellpflege bis hin zu kahlen Stellen, im Fachjargon als Feline Selbstinduzierte Alopezie (FSA) bezeichnet.
Dabei putzen und lecken die Katze ihr Fell so übermäßig, bis die kahlen Stellen entstehen. Dies betrifft alle Bereiche, an die die Katze problemlos mit ihrer Zunge heranreicht: Bauchbereich, Rückseite der Vordergliedmaßen, Innen- sowie Rückseite der Hintergliedmaßen und des Rückens. Bevor zwischen uns ein Termin zur Therapie diesbezüglich vereinbart wird, muss der Tierarzt/Tierheilpraktiker prüfen, ob keine gesundheitlichen Probleme wie möglicherweise Parasiten, Allergien oder eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) Auslöser für die FSA sind.

 

Wollsaugen, Fressen von Wolle, Gegenständen oder Zimmerpflanzen

Oft betroffen von Pica (Aufnahme von unverdaulichen Materialien) sind die Siamkatzen und Burmesen, jedoch nicht ausschließlich.


Wolle zu fressen ist für Katzen lebensgefährlich, da die vielen sich auf der Katzenzunge befindlichen rauhen und nach hinten gerichteten Papillen, alles im Maul befindliche mit jeder Zungenbewegung nach hinten in den Schlund transportieren. Achtung! Auf keinem Fall sollte vom Halter versucht werden, an einem Ende des Fadens zu ziehen, da sonst die Gefahr besteht, dass die auf dem Faden aufgewickelten Därme längs eingeschnitten werden.
Im Darm festsitzende Fremdkörper müssen von einem Tierarzt unter Vollnarkose operativ entfernt werden.
Auch gibt es Katzen, die eine besondere Vorliebe für Kabel, Plastik, Gummi/Latex (Putzhandschuhe, Gummiringe) entwickelt haben.
Die überwiegenden Zimmerpflanzen sind giftig für unsere Stubentiger.




Hautnuckeln und Saugen
Es gibt Katzen, die haben sich angewöhnt, an (bestimmten) Kleidungsstücken ihrer Menschenfreunde, an Fingern, Armen oder anderen Körperstellen zu nuckeln und/oder zu saugen.

Stereotypien
sich selbst belohnendes Verhalten wie Schwanzjagen, im Kreislaufen oder Fliegen jagen ohne Objekt.


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Reif für die Katze?

Durch kompetente Beratungsgespräche im Vorfeld können sich Tier und
Halter viel Lehrgeld ersparen
.


Hier ein kleiner Auszug der zu klärenden Fragen:

  • • Welche Rasse passt zu mir?
  • • Eine oder lieber gleich zwei Katzen?
  • • Passt eine Katze in meinen Alltag, in unsere Familie?
  • • Was kommt finanziell auf mich/uns zu?
  • • Was bedeutet „Artgerechte Katzenhaltung“ oder „Artgerechte Ernährung“?
  • • Freilauf ja oder nein?
  • • Wo ist der richtige Ort für die Katzentoilette?
  • • Wie viele Katzentoiletten müssen aufgestellt werden?
  • • Wo ist der beste Platz des Katzenbaumes?
  • • Etc. etc. etc…

Wenn man vom Beginn an einige Regeln beachtet und lebt, dürfen Sie sich auf eine wunderbare Zeit mit Ihrem tierischen Zuwachs freuen.

 



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Tierpsychologin Angela Pruss